Tischtennisball schnippen
Energizer zur Aktivierung – Können Sie zielen?
Beim "Tischtennisball schnippen" geht es um eine einfache, aber knifflige Geschicklichkeitsaufgabe, die Bewegung in die Gruppe bringt und für Spaß sorgt. Die Teilnehmenden versuchen, im Vorbeigehen mit einer schnellen Fingerbewegung einen Tischtennisball von einer Flaschenöffnung zu schnippen, was leichter klingt, als es ist.
Ziele
- Aktivierung und Auflockerung
- Förderung von Geschicklichkeit und Zielgenauigkeit
- Spaß und positive Energie in die Gruppe bringen
Material
- Gefüllte Wasserflasche (besser aus Plastik), Tischtennisball
Ablauf
1. Vorbereitung
- Eine gefüllte und geöffnete Wasserflasche wird auf die Kante eines Tisches gestellt (damit sie instabil steht).
- Auf die Flaschenöffnung wird ein Tischtennisball gesetzt.
2. Erklärung
Der/die Trainer:in zeigt die Technik:
- Arm ausstrecken.
- Den Mittelfinger mit dem Daumen spannen.
- Beim schnellen Vorbeigehen den Ball mit einem kurzen „Schnipp“ vom Flaschenhals katapultieren.
- Jeder Teilnehmende hat drei Versuche.
3. Besonderheit
- Viele schaffen es beim ersten Versuch oft nicht, weil sie im letzten Moment die Hand zurückziehen, um die Flasche nicht umzuwerfen.
- Genau dieser Überraschungseffekt sorgt für Lachen und lockere Stimmung.
Einsatzmöglichkeiten
- Jederzeit als kurze, unterhaltsame Unterbrechung
- Besonders wirksam bei längeren Seminaren mit hoher Konzentrationsbelastung
Tipps & Hinweise
- Die Flasche immer mit Wasser füllen und auf der Tischkante platzieren, so bleibt sie instabil genug, um den Reiz zu erhöhen, aber auch sicher stehen zu bleiben.
- Plastikflaschen sind sicherer als Glas, falls sie doch einmal herunterfallen (was gelegentlich vorkommen kann).
- Der Gag geht verloren, wenn die Flasche zu stabil steht oder leer ist, weil dann der Ball zu leicht getroffen wird.
Dauer
- Ca. 10 Minuten, abhängig von Gruppengröße und Spielverlauf
Herkunft
Unbekannt, etablierte Trainertradition. Beschrieben u. a. in:
- Methodensammlung für Trainerinnen und Trainer, Peter Dürrschmidt et al., 2015, S. 61