Lernpartnerschaften

Seminarmethode für das Seminarende - Kollegen unterstützen sich in der Praxis


Lernpartnerschaften

Ziele:

Konkrete Umsetzungsschritte festlegen
Den Lerntransfer unterstützen
Festigung der Learnings der Teilnehmer

 

Ablauf:

Eine Lernpartnerschaft ist ein freiwilliger, temporärer Zusammenschluss von zwei Personen bzw. Teams mit dem Ziel, mit- und voneinander zu lernen.

Nachdem beispielsweise die Methode „Persönliche Lernbilanz“ durchgeführt worden ist und damit jeder Teilnehmer Umsetzungsziele und -absichten formuliert hat, werden Paare gebildet. Diese Paare bilden eine Lernpartnerschaft. Dies bedeutet, dass sie festlegen, wann sie sich nach dem Seminar telefonisch über die Umsetzung des Seminars austauschen und bei eventuellen Problemen behilflich sind.

 

Kommentar, Tipp:

Besonders zu empfehlen bei Seminaren, wo konkrete Dinge verändert werden sollen.

 

Einsatzmöglichkeiten:

Besonders hilfreich bei Seminarreihen, wo die Umsetzung zwischen den Seminarmodulen gefördert werden soll.

 

Varianten:

Statt einer Lernpartnerschaft können auch Lerngruppen gebildet werden, das heißt, eine Gruppe zwischen 3-5 Personen trifft sich zwischen den Seminaren selbstständig und bearbeitet Projekte oder tauscht sich aus.

 

Dauer:

Ca. 10 Minuten, je nach Gruppengröße und Auswertungstiefe.

 

Herkunft:

Unbekannt, Trainertradition, auch in: Sozial kompetent trainieren, Ingo Krawiec, S. 180

 

Weitere Seminarmethoden für das Seminarende:

Mein wichtigster Satz - Kurzer prägnanter Abschluss

Brief an mich selbst - Eine Brücke in den Alltag schlagen

Paarreflexion - Gemeinsam das Seminar reflektieren

Persönliche Lernbilanz - Was sind die nächsten Schritte?

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