Train the Trainer-Tipps Nr. 22-28

Jede Woche nützliche Tipps für die Seminardurchführung


 

Train the Trainer-Tipp Nr. 22Train the Trainer-Tipp Nr. 22

Die richtigen Stifte für das Flipchart nutzen

Für die sinnvolle Nutzung  eines Flipcharts sind drei Voraussetzungen notwendig: Sie haben genügend Papier, es sind Flipchartmarker vorhanden und es sind die richtigen Marker.

Verlassen Sie sich nicht auf die Ausstattung der Hotels und Tagungsstätten. Nehmen Sie immer einen Satz Stifte mit. Bei den Flipchartmarkern gibt es zwei Arten von Stiften: den Rundstift und den Keilstift.

Für Texte am Flipchart ist der Keilstift deutlich besser, da dieser dicker schreibt und ein kaligraphisches Schriftbild möglich ist. Wir empfehlen z.B. den Edding 383 oder den Neuland Nr. 1. Die schönste Schrift produziert der Edding 800.

Ausführlicher Fachartikel: Tipps fürs Flipchart... »

 

Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting


 

Train the Trainer-Tipp Nr. 23

Train the Trainer-Tipp Nr. 23

Training heißt Können vermitteln

In der Erwachsenenbildung sollen Teilnehmer Fähigkeiten (Skills) erlernen, die sie in der Praxis ihrer Tätigkeit brauchen. Eine reine Wissensvermittlung reicht hier nicht aus.

 

Es sollten auch praktische Fähigkeiten vermittelt werden. Wenn Sie eine Software nutzen wollen, reicht ein reiner Überblick über das Programm nicht aus. Um das Programm wirklich zu nutzen, ist es notwendig, dass jeder Teilnehmer die Schritte im Programm aktiv durchläuft.

 

Es ist eine gewisse Übung erforderlich. Es muss trainiert werden. Wenn Sie einen Vortrag über das Skifahren gehörte haben, können sie noch lange nicht Skifahren.

Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting

 


 

Train the Trainer-Tipp Nr. 22

Train the Trainer-Tipp Nr. 24

Die drei Trainingsziele beachten

Jeder Trainer sollte sich der verschiedenen Trainingsziele bewusst sein. Es lassen sich Kopfziele (kognitive Lernziele), Herzziele (affektive Lernziele) und Handziele (psychomotorische Lernziele) unterscheiden.

 

Kopfziele beziehen sich auf Wissen und intellektuelle Fähigkeiten. Diese beinhalten, was die Teilnehmer nach dem Seminar wissen und anwenden sollten.

 

Die Herzziele betreffen die Schaffung von  Motivation für die Inhalte und mögliche Veränderungen der persönlichen Einstellung. Bei vielen Trainings müssen zunächst negative Ansichten und Meinungen verändert werden. Ohne den Sinn des Themas zu erkennen, bildet sich keine Motivation.

 

Handziele sind konkrete manuelle Fertigkeiten oder Verhaltensweisen. Wenn Sie den Aufschlag im Tennis erlernen wollen, müssen sie auch körperliche Automatismen und Routinen entwickeln, um Ihre Sicherheit zu erhöhen.

Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting

 


 

 

Train the Trainer-Tipp Nr. 22

Train the Trainer-Tipp Nr. 25

Die richtige Trainervorstellung

Den ersten Eindruck vom Trainer bilden sich die Teilnehmer durch die Trainervorstellung.

Die Trainervorstellung sollte zwei Ziele erreichen. Erstens sollte sie die fachliche und soziale Kompetenz des Trainers deutlich machen. Fachlich berichtet der Trainer, was seine Erfahrungen mit dem Thema sind und wie lange er das Thema schult. Seine soziale Kompetenz zeigt der Trainer durch die Sicherheit seines Auftritts.

Zweitens sollte der Trainer in seiner Vorstellung auch etwas Persönliches berichten, vielleicht etwas von seinen Interessen, Familie, Sport usw.. Dies unterstützt die Teilnehmer darin, den Trainer als Mensch wahrzunehmen und erleichtert es den Teilnehmern in der folgenden Vorstellungsrunde auch über persönliche Dinge zu sprechen. Der Trainer hat hier eine Vorbildfunktion für die Teilnehmer.

Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting

 


 

 

Train the Trainer-Tipp Nr. 26

Train the Trainer-Tipp Nr. 26

Inhalte verständlich vermitteln

Eine verständliche Vermittlung der Inhalte ist eines der Hauptziele im Training. Nach Schultz von Thun u. a. gibt es vier „Verständlichmacher“. Einfachheit, Gliederung und Ordnung, Prägnanz und Stimulanz erhöhen die Verständlichkeit von Präsentationen und Texten.

Einfachheit heißt hier, eine Sprache zu sprechen, die die Zielgruppe versteht. Auch das Erläutern von Fremdwörtern steigert die Einfachheit. Kurze Sätze helfen ebenfalls.

Gliederung und Ordnung beinhaltet, dass ein roter Faden im Training erkennbar ist. Eine Gliederung und eine Agenda können die Gliederung und Ordnung fördern. Eine Struktur sollte erkennbar sein.

Prägnanz bedeutet die Dinge auf den Punkt zu bringen und nicht zu weitschweifig zu sein. Zusammenfassungen helfen, die Prägnanz zu erhöhen. Auch sollten wichtige Dinge hervorgehoben werden. Informationen sollten in wenigen Worten vermittelt werden.

Der letzte Verständlichmacher ist die Stimulanz. Diese ist die Würze in der Informationssuppe. Stimulanz wird durch die Nutzung von Beispielen, Vergleichen und Humor erreicht. Auch eine lebendige Mediennutzung erhöht die Stimulanz.
Siehe auch hier: http://www.train-the-trainer-seminar.de/monatstipps/praesentierenstilmittel.html

Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting

 


 

 

Train the Trainer-Tipp Nr. 26

Train the Trainer-Tipp Nr. 27

Teilnehmertypen beim Seminarstart erkennen

Bei dem Start eine Trainings trifft man nach de Shazer drei Teilnehmertypen an: den Besucher, den Kläger und den echten Kunden.

Der Besucher ist der Teilnehmer, der nur da ist, weil ihn sein Vorgesetzter geschickt hat und der keine echte Eigenmotivation für das Training mitbringt. Diese können Sie in der Vorstellungsrunde identifizieren, wenn Sie nach dem Anlass für das Seminar fragen. Wenn jemand äußert „ Ich bin da, weil mich mein Chef geschickt hat“, fragen Sie den Teilnehmer, was für ihn hierbei herauskommen könnte.

Der Kläger ist jemand, der zum Seminar kommt, um sich zu beklagen. Er glaubt nicht, dass er selbst etwas verändern kann. Hilfreich im Umgang mit dem Kläger ist die Frage: „Was können Sie tun, um die Situation zu verändern?“.

Die „echten Kunden“ sind uns als Teilnehmer natürlich am liebsten. Diese sind motiviert und übernehmen Verantwortung für ihr Tun.


Ausführlicher Artikel: http://www.train-the-trainer-seminar.de/monatstipps/teilnehmertypen.html

Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting

 


 

 

Train the Trainer-Tipp Nr. 26

Train the Trainer-Tipp Nr. 28

Energizer bringen Lebendigkeit

Bei einem Energizer handelt es sich nicht um eine Batteriesorte oder einen Energietrink, sondern um Übungen, die das Energielevel in der Gruppe erhöht und damit eine bessere Atmosphäre schaffen.

Dies können Ballspiele sein, aber auch eine Knobelaufgabe kann ein Energizer sein. Haben Sie immer eine paar Energizer in Ihrem Trainerkoffer, um zum Beispiel - gerade nach einer Mittagpause - die Gruppe zu neuer Lebendigkeit zu bringen. Auch bei anderen „Tiefs“ kann ein Energizer helfen.

Siehe auch hier: Seminarmethoden

Autor: Ingo Krawiec, Krawiec Consulting